Das Berufsbild der ATA/OTA

Die Ausbildung zur Operationstechnischen Assistenz (OTA) bzw. zur Anästhesietechnischen Assistenz (ATA) macht die Schülererinnen und Schüler mit den vielfältigen Aufgaben im Operationsdienst, in der Anästhesie sowie den Funktionsbereichen: Ambulanz, Endoskopie und Zentralsterilisation vertraut.

Die Ausbildung vermittelt die zur Erfüllung dieser Aufgaben erforderlichen speziellen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten.

Ausbildungsbeginn sind der 1. März und der 1. September eines Jahres.

Aktives Lernen in der kbs

Im Rahmen ihres Unterrichts üben die Schülerinnen und Schüler des OTA/ATA-Bereichs ihr erlerntes Wissen in der Realität anzuwenden. Eine gute Möglichkeit bietet sich im Rahmen von Projekten, beispielsweise indem reale Lebenssituationen simuliert werden.

Projekt: Die kbs wird zur Notaufnahme

In der Zentralen Notaufnahme (ZNA) eines Krankenhauses muss es oft schnell gehen. Damit das medizintechnische und pflegerische Team auf die teilweise schockierenden Momente vorbereitet ist, probten OTA/ATA-Schülerinnen und -schüler der kbs im Mai 2017 erstmals in gespielten Situationen den Ernstfall.

Im sogenannten Skills-Lab (realitätsnahe Übungsräume) inszenierten Lehrerteam und Schüler insgesamt sechs Bereiche einer Zentralen Notaufnahme: Schockraum, Notfall-OP, chirurgischer und internistischer Behandlungsraum, ZNA-Flur und eine Unfallsituation im Außengelände standen bereit, um aktiv verschiedene Notfallszenarien zu simulieren. Damit die nachgestellten Unfälle und Erkrankungen so realistisch wie möglich aussahen, wurden die beteiligten Statisten fleißig geschminkt – mit zum Teil sehr beeindruckenden Ergebnissen.

„Manche Extremfälle sieht man in der realen Kliniksituation sehr selten. Diese Simulationen geben uns die Möglichkeit, sie ohne Konsequenzen für echte Patienten zu erproben“, erläutert Sabine Leeker, OTA-Lehrerin der kbs. Für die Schülerinnen und Schüler war diese Form des Aktiven Lernens eine neue Unterrichtserfahrung für die es viel Lob gab. „Ein echt tolles Projekt! Wir hoffen, dass wir das im nächsten Jahr wiederholen – dann vielleicht sogar „kursübergreifend“ mit den anderen Ausbildungsberufen“, freut sich eine OTA-Schülerin.

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